Neuerscheinung "Typisch belgisch"
Belgien gilt als ein wenig schräg, als Land der beleuchteten Autobahnen, der Frittenbuden und Chocolaterien, zehenkrümmenden Bausünden und der Erfinder eines undurchschaubaren politischen Systems. Beschäftigt man sich näher mit dem Land, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ohne Belgien sähe die Welt, und insbesondere Europa, heute anders aus.
In der Neuerscheinung Typisch belgisch spürt Gerd Busse dem Besonderen an Belgien und den Belgiern nach. Dabei geht es um die Geschichte, die Kultur, die Gesellschaft und den Alltag des Landes. Und es geht um die Menschen, die dort leben: Flamen, Wallonen, Deutsch- und Sonstwiesprachige – ein etwas anarchisches, aber überaus liebenswertes Volk, wie der Autor findet.
„Wenn man Belgien erklären wollte, und sein Gegenüber würde es hinterher voll und ganz verstanden haben,
hätte man es schlecht erklärt.“ (Bert Kruismans. De blote Belg)
Gerd Busse (Jg. 1959) hat sich, als Wissenschaftler und Übersetzer, viele Jahre mit den Niederlanden beschäftigt, dort gelebt und gearbeitet. Darüber wuchs auch sein Interesse an Belgien. Er begann zu lesen und bereiste das Land, um das Typische daran zu entdecken. Busse ist u.a. Autor einer kleinen Kulturgeschichte der Niederlande (Typisch niederländisch, 2012) und eines Länderporträts der Bundeszentrale für politische Bildung (Pocket Belgien, 2021). Als Übersetzer hat er Werke des flämischen Autors Willem Elsschot und den Monumentalroman Das Büro des Niederländers J.J. Voskuil ins Deutsche übertragen. Busse lebt und arbeitet in Dortmund.
Quelle:
GEV (Grenz-Echo Verlag)
Marktplatz 8 - 4700 Eupen
Tel: 087/59 13 03
E-Mail: carolin.schulzen@grenzecho.be
https://gev.be